Johann Adam Schall von Bell


1. Mai 1592
Geboren in Köln
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1603
Schulbesuch am von Jesuiten geleiteten Collegium Tricoronatum in Köln
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1605
Matteo Ricci fragt in Rom nach Astronomen für China
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1608
Schall wechselt zum Collegium Germanicum nach Rom
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1611
Schall tritt in den Jesuitenorden ein
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1617
Studienabschluß in Mathematik, Physik und Astronomie, Priesterweihe, Bestimmung durch den Orden zur Chinamission, anschließend Abreise nach Lissabon
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1618
Reise von Lissabon nach Goa
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1619
Weiterreise nach Macao, wo Schall Chinesisch lernt
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1623
Ankunft in Peking
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1627
Mission in Shenshi
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1629
Rückkehr nach Peking, Veröffentlichung eines theologischen Buches in Chinesisch
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1630
Schall wird mit Giacomo Rho in das Kalenderamt berufen, er überträgt Galileis "Telescopio" ins Chinesische
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1631
Auftrag zur Reformierung des chinesischen Kalenders nach westlichem Vorbild
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1633
Schall veröffentlich ein Buch über die Berechnung von Sonnen- und Mondfinsternissen
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1634
Schall verfasst eine Einführung in den neuen Kalender und eine Karte des Sternenhimmels
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1640
Übertragung von Agricolas "De re metallica" ins Chinesische
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1644
Ende der Ming-Dynastie, Kaiser Shun-Chih aus der neuen Qing-Dynastie ernennt Schall von Bell zum Direktor des Astronomischen Amtes und zum Mandarin 5. Klasse
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1656
Dolmetschertätigkeit am Kaiserhof
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1658
Schall wird Mandarin 1. Klasse
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1661
Tod des Kaisers Shun-Chih, für dessen minderjährigen Sohn wird ein Regentschaftsrat eingerichtet.
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1664
Schall wird wegen Hochverrats, Verbreitung einer falschen Religion und falscher astronomischen Lehren zum Tod verurteilt
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1665
Wiederaufnahme des Verfahrens und Freispruch
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1666
Schall stirbt am 15. August in Peking und wird dort beigesetzt; Grabsteininschrift: Meister der Geheimisse des Himmels
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1669
Der chinesische Kaiser rehabilitiert Schall