In Kooperation mit der VHS Düsseldorf laden wir 2011 zu folgenden Veranstaltungen ein:

KURS am 14., 21., 28. März 2011; Pro. Dr. Michael Schreiber: "Die Zeit in Ost und West"

Die chinesische Tradition hat ein völlig anderes Denken über die Zeit hervorgebracht als der Westen und unterscheidet sich bis in unsere Gegenwart. Die unterschiedlichen Betrachtungsweisen haben Auswirkungen auf das Verständnis von Lebensführung und Tod. Im Zentrum des Kurses stehen die Gedanken der antiken Taositen Laozi und Zhuangzi.


VORTRAG am 04. April 2011 19:30 -21:00 Uhr; N.N.: "Die Tang-Dynastie"

Während der Tang-Dynastie (618 - 907)  wurde China erneut die kulturelle Großmacht Ostasiens und öffnete sich vielfachen Einflüssen. In dieser Epoche staatlicher Ruhe wurden die ersten Kontakte zu Tibet geknüpft, der Buddhismus erlebte in China seinen religiösen und kulturellen Höhepunkt. Neben begleitenden geschichtlichen und geistesgeschichtlichen Ausführungen liegt der Schwerpunkt des Lichtbildvortrages auf Darstellung und Erläuterung der kulturellen Leistungen in Architektur und Malerei.

 

VORTRAG am 02. Mai 2011 19:30 - 21:00 Uhr; N.N.: "Die Ming-Dynastie"

 Die Ming-Dynastie (1368 - 1644) beendete eine ca. 90jährige mongolische Fremdherrschaft. Die neue chinesische Dynastie stellte den Konfuzianismus in den Mittelpunkt seiner Staatsideologie und betrieb eine Sinisierung staatlicher Minderheiten. Der Konfuziustempel in Beijing  wurde zum geistigen Mittelpunkt des Reiches. Der Lichtbildvortrag zeigt die konfuzianischen Tempelanlagen des Reiches, die Architektur der Residenzstadt Nanjing, die Minggräber und den Aufbau Beijings zur neuen Residenzstadt mit dem Kaiserpalast. Neben den großen Anlagen wird aber auch auf Meisterwerke chinesischer Porzelanherstellung, Bronzearbeiten, etc. eingegangen.

 

VORTRAG am 06. Juni 2011 19:30 -21:00 Uhr; N.N.: "Die Qing-Dynastie"

Mit der Qing-Dynastie (1644-1911) endte das chinesische Kaiserreich und China wurde Republik. Trotzdem hat diese Dynastie herausragende Leistungen in Architektur (u.a. die Ost- und Westgräber in der Provinz Hebei) und Malerei hervorgebracht. Bzgl. der Malerei geht der Lichtbildvortrag auch auf die Person und die Werke des Italieners Giuseppe Castiglione ein, der während der Qing-Dynastie zum kaiserlichen Hofmaler wurde.



In Kooperation mit der VHS Essen laden 2011 wir zu folgenden Veranstaltungen ein: 

VORTRAG am 04.März 2011 19:00-20:30; Lin Gao B.A. : "Sozialer Sicherheit in der Volksrepublik China"

Innerhalb des Vortrages liegt der Schwerpunkt auf der Situation der Wanderarbeiter und deren Rechtsstellung, sowie der daraus resultierenden sozialen Absicherung. Maßnahmen der chinesischen Regierung werden vorgellt und auf ihre Wirksamkeit hin untersucht.


 

VORTRAG am 01.Juni 2011 20:00-21:30; Pro. Dr. Michael Schreiber : "Sicherheit in Ostasien"

 

Ostasien ist bereits jetzt die für die Stabilität der Weltwirtschaft wichtigste Region. Teil der Region ist aber auch Nordkorea. Welche Beziehungen und Abhängigkeiten bestehen zwischen der VR China und Nordkorea? Wie sind Südkorea, aber auch Japan davon betroffen? Welche Bedeutung kommt der chinesisch amerikanischen Rivalität für die Entwicklung der Region  zu? Der Vortrag gibt auf diese Fragen Antworten.

 

 



In Kooperation mit der VHS Düsseldorf laden wir 2010 zu folgenden Veranstaltungen ein:

VORTRÄGE am 22. Februar , 1., 8., 15., und 22. März 2010; Prof. Dr. Michael Schreiber: "Taiwan - Das andere China"

INFOSTAND ZUM TAG DER OFFENEN TÜR: 23. Januar 2010, 12 - 15 Uhr.

 

 

In Kooperation mit der VHS Essen laden 2010 wir zu folgenden Veranstaltungen ein:

VORTRAG am 10. Dez. 2010, 19.30 - 21.15 Uhr, VHS Essen; Prof. Dr. Michael SCHREIBER / Lin GAO:                                               "Tibet in Vergangenheit und Gegenwart"                                                                                                                                                         Die Veranstaltung möchte mit einer vergangenheits- und gegenwartsbezogenen Sichtweise ein verengtes Tibetbild erweitern, um die tibetanische Realität besser beurteilen zu können. Daher geht es zunächst um die gesellschaftspolitischen, völkerrechtlichen und militärischen Gründe, welche die chinesische Regierung in den 1950er-Jahren bewog, das Land zu besetzen. Im zweiten Teil, der das gegenwärtige Leben in Lhasa und Tibet thematisiert, steht eine staatliche Entwicklung im Mittelpunkt der Betrachtung, die zwar von demonstrierenden Mönchen kritisiert, aber von vielen Tibetern mitgetragen wird und Tibet eine Zukunftsperspektive innerhalb des chinesischen Staates geben soll.

KURS, dienstags, 19.30 - 21 Uhr am 9., 16., 23., und 30. November 2010, VHS Essen; Prof. Dr. Michael Schreiber:                                  "Der Daoismus und Martin Heidegger"                                                                                                                                                    

Nach einer Einführung zum Daoismus und zu Martin Heidegger bespricht der Kurs die Aspekte, die sowohl bei Heidegger als auch im Dao DE Jing erörtert werden. In beiden Denksystemen geht es entweder um die Befreiung aus einem verengten oder um die Ermöglichung eines neuen Bewusstseins. Dabei spricht das daoistische Denken von "wu wei", dem Handeln durch Nicht-Handeln, und in Bezug auf  Heidegger wird dessen Definition zur Gelassenheit erläutert. Weiterer Gegenstand des Kurses ist der sogenannte Fürstenspiegel, der gemäß des Dao De Jing eine neue Form der Machtausübung vermitteln sollte, während Martin Heidegger den "Willen zur Macht" als besonderes Denken propagiert.                                                                                                                                        

VORTRAG am 22. Sept. 2010, 20 - 21.30 Uhr, VHS Essen; Prof. Dr. Michael Schreiber: "Körper, Leiblichkeit und die Abwesenheit des Nackten in der chinesischen Kunst"                                                                                                                                                         Gemäß der Formulierung "sein Leben nähren", also den eigenen Körper, besaß dieser in der chinesischen Kultur immer eine besondere Bedeutung. Zudem kannte die chinesische Geistesgeschichte nie die abendländische Trennung von Körper und Seele. Dennoch ist das Nackte ein Phänomen der europäischen Kunst, das in der chinesischen Abbildungskultur nicht zu finden ist. Anhand von Beispielen der chinesischen Malerei geht der Vortrag der Frage nach, warum sich das Nackte in China als unmöglich erweist und welche Formen der figürlichen Darstellung es gibt.

VORTRAG am 30. Juni 2010, 20 - 21.30 Uhr, VHS Essen; Prof. Dr. Michael Schreiber: "Perspektiven nationaler und staatlicher Neugestaltung Chinas"                                                                                                                                                                             

Wie in kaum einem anderen Land bewegte sich die chinesische Geschichte in Extremen: Epochen staatlicher und gesellschaftlicher Blüte wurden von Phasen lähmender Stagnation und fast vollständigem Zerfall abgelöst. Derzeit erlebt China eine neue Blüte und zeichnet sich durch überdurchschnittliche Dynamik aus. Basiert dieser neue Erfolg auf kulturellen und historischen Grundlagen? Welche Bedeutung haben beispielsweise die neuen Konfuzius-Institute? Die Veranstaltung erklärt entsprechende Zusammenhänge.

VORTRAG am 25.Juni 2010, 17.00 Uhr, VHS Essen; MdB Johannes PFLUG: "China als Regional- und Weltmacht"                                

Als Vorsitzender der Deutsch-Chinesischen Parlamentariergruppe des Bundestages berichtet der Duisburger Bundestagsabgeordnete Johannes Pflug auf der Grundlage seiner Erfahrungen und Kontakte mit China über dessen Rolle als Regional- und Weltmacht. Seine jüngste Reise, die ihn während der Krise um Nord- und Südkorea in diese Region führte, bietet die Möglichkeit, hilfreiche Informationen und Erfahrungen aus erster Hand zu erhalten und zu diskutieren. Siehe auch als PDF-Datei: pflug25.6.pdf

VORTRAG am 24. April 2010, 11.30 - 13 Uhr, VHS Esssen; LIN GAO: "Zwischen Machtstreben und Hofintrigen: Eunuchen und Konkubinen in der Verbotenen Stadt"                                                                                                                                             

Eunuchen und Konkubinen übten fast während des gesamten chinesischen Kaiserreiches Einfluss auf die chinesische Geschichte aus. Oft war diese Politik von Eigeninteressen bestimmt, womit diese besonderen Personen häufig Opfer und Täter zugleich waren. Der Vortrag geht den Lebensumständen dieser beiden wichtigen Gruppen am chinesischen Kaiserhof nach.

VORTRAG am 24. März 2010, 20 - 21.30 Uhr, VHS Essen; Frau Shuo LI: "Studium in Deutschland - ein Erfahrungsbericht"                  

Die Referentin berichtet über ihr Studium in Deutschland und ihre Erfahrungen im ASTA der Universität Dortmund. Hierbei werden auch die Unterschiede des deutschen und chinesischen Studiensystems angesprochen.

CHINESISCH - DEUTSCHER GESPRÄCHSABEND am 23. Februar 2010, 18.40 - 20.10 Uhr, VHS Essen. Der Abend soll interessierten Deutschen und Chinesen für zwanglose Gespräche zu aktuellen oder auch anderen Themen zur Verfügung stehen. Gerade Neuinteressierte sind herzlich willkommen.

 

Über weitere Veranstaltungen wird an dieser Stelle rechtzeitig Informiert

 

 

 

Frühere Veranstaltungen

TAGESVERANSTALTUNG am Samstag, 28.11.2009, 12.00 -18.00 Uhr , „Was vom Kapital noch übrig ist.“

12.00 – 13.30 Uhr,  Wirtschaftskrise und Volksrepublik - die aktuelle Situation (z.B. Umfang des chinesischen Konjunkturprogramms, Arbeitsmarktlage für Akademiker etc.)
14.00 – 15.30 Uhr,  Auswirkung der Krise auf die chinesische Gesellschaft
(Arbeitsmarkt, soziale Reformen etc.)
16.00 – 17.00 Uhr,  Zu erwartende Auswirkungen auf die weitere ökonomische Entwicklung und insbesondere des Außenhandels.

Im Rahmen einer Tagesveranstaltung werden die Folgen derWirtschaftskrise im Hinblick auf den deutschen und chinesischen Wirtschaftsraum dargestellt.

VORTRAG am Samstag, 07.11.2009,15.00 -16:30 Uhr, Lin Gao, „Geheimgesellschaften in Taiwan“

Nach dem Sieg der Kommunisten im chinesischen Bürgerkrieg flohen ca. zwei Millionen Soldaten und deren Familienangehörige nach Taiwan. Die Mehrheit der Einheimischen stand den neuen Machthaber skeptisch gegenüber. Übergriffe der Einheimischen und Repressionen durch die von Festlandchinesen dominierte Regierung förderten die Bildung krimineller Organisationen, die nach dreißig Jahren einer wechselvollen Entwicklung stark genug waren, um nach der Demokratisierung Ende der Achtziger Jahre auch Einfluss auf die Politik nehmen zu können.

VORTRAG am Samstag, 07.11.2009, 11.30 -13.00 Uhr, Wasim Hussain, „Die Entwicklung chinesischer Geheimgesellschaften zu weltweit operierenden Drachengesellschaften im. 19.und 20.Jh.“

Der Vortrag befasst sich mit den Voraussetzungen, die es den chinesischen Geheimgesellschaften ermöglichten, offen aufzutreten, und mittels eng geknüpfter Netzwerke und skrupelloser Methoden an die Schaltstellen der Macht im ausgehenden chinesischen Kaiserreich zu gelangen. Im Anschluss an den historischen Teil werden die Zeitalter der Globalisierung international tätigen Drachen –Syndikate und deren Geschäftsfelder vorgestellt.

VORTRAG am Freitag, 30.10.2009, 19.00 Uhr, Prof. Dr. Michael Schreiber, „Das Chinabild Friedrich Nietzsches und Nietzsche-Bild Chinas“.

Der Vortrag erläutert mittels Zitaten aus dem Werk Nietzsches dessen Chinabild und stellt die Beschäftigung chinesischer Wissenschaftler mit Nietzsche vor. Die im Vortrag genannten Texte und Zitate entsprechen der Karl Schlechta Ausgabe.

VORTRAG am 17.06.2009 (Mittwoch), 19.30h bis 21h, Dipl.-Geogr. Wolf-E. Merk: "Wirtschaftsförderung und chinesische Investitionen"

VORTRAG am 29.05.2009 (Freitag), 19h bis 20.30h, Prof. Dr. Michael Schreiber: "Revolutionsgedanken in der chinesischen Kultur des 20. Jahrhunderts"

VORTRAG am 06.05.2009 (Mittwoch), 19.30h bis 21h, Wasim Hussain: "Chinesischer Buddhismus"

VORTRAG am 11.03.2009 (Mittwoch), 19.30h bis 21h, Dr, Christian Göbel (Institut für Politikwissenschaft / Ostasienwissenschaft der Uni Duisburg-Essen): "Chinas Lokalregierungen, Modernisierungsmotor oder Entwicklungsbremse?"